Veranstaltungen 2026


Zur Leipziger Buchmesse:

Freitag, 20. März 2026, 19.00 Uhr:

Frankfurter Buntbuch Nr. 76: Eva Strittmatter in Neuruppin (1930 bis 1947)

Eva Braun, um 1945. Fotograf/in unbekannt [Eva-Strittmatter-Archiv, AdK, Nr. 1447_11_01_01]


Eva Strittmatter (1930–2011) ist eine der erfolgreichsten deutschsprachigen Lyrikerinnen. Ihre Gedichtbände und „Briefe aus Schulzenhof“ erreichten bereits in der DDR ein Millionenpublikum. Eva Strittmatters literarische Laufbahn begann jedoch nicht in Schulzenhof, sondern bereits in Neuruppin, in der „Stadt, die ich liebte, die mich liebte“. Zeitlebens waren ihr Geburtsort und die märkische Landschaft im Wechsel von Werden und Vergehen Inspirationsquelle für ihre zeitlose Lyrik. Hier entstanden erste Gedichte – über die Natur und ihre erste Liebe, die tragisch endete.
Anhand unbekannter Dokumente aus Eva Strittmatters Nachlass, der in der Akademie der Künste aufbewahrt wird, erzählen Gabriele Radecke und Robert Rauh erstmals über diese „frühe Phase der Poesie“ der beliebten Autorin.


Dr. Gabriele Radecke, Literaturwissenschaftlerin, leitet das Literaturarchiv der Akademie der Künste, Berlin. Nach ihrer Promotion hat sie zahlreiche Publikationen vor allem zu Theodor Fontane vorgelegt. Für ihre Vermittlung zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit wurde sie mit dem Stiftungspreis der Universität Göttingen ausgezeichnet. 2025 kuratierte sie die Ausstellung „Eva Strittmatter und Neuruppin“.


Robert Rauh, Historiker und Publizist, arbeitet als Lehrer und Seminarleiter für Geschichte. Für sein pädagogisches Engagement wurde er mit dem Deutschen Lehrerpreis ausgezeichnet. Rauh veröffentlichte unter anderem Bücher über Fontanes Werk sowie zur Geschichte der DDR.]


Gabriele Radecke, Robert Rauh (c) Anne-Sophie Hettche


Das Kleist-Museum geht mit seiner Schriftenreihe „Frankfurter Buntbücher“ dem Verhältnis zwischen Schriftstellerinnen /  Schriftstellern und Orten nach. Der Raum der Mark Brandenburg bildet dabei das Zentrum. Die 1991 gegründete Reihe wird heute von Anette Handke (seit 2016) und Anke Pätsch (seit 2022), Kleist-Museum Frankfurt (Oder), herausgegeben. Sie erscheint im Verlag für Berlin-Brandenburg, Berlin.


Cover FBB 76 (c) Stiftung Kleist-Museum


Veranstalter: Stiftung Kleist-Museum (Frankfurt / Oder) und Reclam-Museum

Der Eintritt ist frei.

Da die Anzahl der Plätze begrenzt ist, bitten wir Sie um Anmeldung unter der Adresse kontakt@reclam-museum.de oder unter der Nummer 0345-5821726. 

Bitte beachten Sie, dass der Zugang zum Reclam-Museum leider nicht barrierefrei ist.

nach oben

zur Startseite


Donnerstag, 12. Februar 2026, 19.00 Uhr:

Antje Penk liest aus ihrem Buch "Der Holzpantoffel"

(edition winterwork 2025)

Rechteinhaber am Cover: Verlag edition winterwork; Foto: Antje Penk


Im Frühjahr 1939 wird das beschauliche Örtchen Schköna in der Dübener Heide von einem Ereignis überschattet: Auguste Lehmann, Forstarbeiterin und rechte Hand des Försters, verschwindet spurlos. Kriminalassistent Walter Bethge aus Bitterfeld nimmt die Ermittlungen auf und taucht in die Geheimnisse und Abgründe der Dorfbewohner ein. Vor dem bedrohlichen Hintergrund des sich zusammenbrauenden Zweiten Weltkriegs entfaltet sich der authentische Kriminalfall.


Foto: Ilona Vieweg


Nach dem Abitur 1992 studierte Antje Penk bis 1997 Germanistik und Hispanistik. Ab 1997 leitete sie Eingliederungskurse für Spätaussiedler und war von 2000 bis 2010 Honorarkraft für Deutschunterricht und Spanischunterricht an den Dr. W. Blindow Schulen Halle (Saale). Nach dem Zweiten Staatsexamen 2012 unterrichtete sie bis 2015 an der Evangelischen Gemeinschaftsschule Holzdorf, deren Leitung sie übernahm. An der Evangelischen Gesamtschule Wittenberg war sie von 2015 bis 2018 Lehrerin für Deutsch und Spanisch. Von 2018 bis 2023 leitete sie die Evangelische Grundschule Wolfen. Seit 2023 ist sie Schulleiterin der Grundschule Dommitzsch.; verheiratet seit 1999, ein Sohn (geb.2002).


Veranstalter: Reclam-Museum

Der Eintritt ist frei.

Da die Anzahl der Plätze begrenzt ist, bitten wir Sie um Anmeldung unter der Adresse kontakt@reclam-museum.de oder unter der Nummer 0345-5821726. 

Bitte beachten Sie, dass der Zugang zum Reclam-Museum leider nicht barrierefrei ist.

nach oben

zur Startseite


 
Karte
Anrufen
Email
Info